Schule & Beruf Berlin e. V. besucht das Futurium
- 28. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Bericht von Ronja:
Das Futurium
Das Futurium, auch als „Haus der Zukünfte“ bekannt, hat am 5.9.2019 eröffnet. Ziel vom Futurium ist, einen Ort zu bieten, in dem man über Wissenschaft, Forschung und Entwicklungen sprechen kann. Die Kosten für das Futurium werden primär durch den Bund getragen, was mit 16,6 Millionen fast alle Kosten deckt. Anfangs war eigentlich eine größere Privatbeteiligung von Stiftungen und Unternehmen vorgesehen, welche aber deutlich geringer ausfiel als geplant. Der Eintritt in das Futurium ist trotz dessen kostenfrei, der Bundesrechnungshof kritisiert die hohe Abhängigkeit von Steuergeldern und die fehlende bzw. zu geringe private Finanzierung.
Mein Lieblingsexponat: Die „perfekte“ Stadt
Das Exponat lädt mithilfe von Legosteinen dazu ein, selbst zum Stadtplaner zu werden. Das Ziel ist es, eine Stadt zu bauen, in der Lebensmittelproduktion, Biodiversität, CO2-Bilanz, Wirtschaftswachstum und die Lebensqualität „perfekt“ sind. Mithilfe von Smileys wird einem gezeigt, wie der jeweilige Bereich gerade steht.
Ich habe circa 50 Minuten lang versucht, überhaupt drei Smileys auf die höchste Stufe zu bringen und bin nicht höher als zwei gekommen. Dementsprechend bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es keine „perfekte“ Stadt gibt, wir aber trotzdem viele Dinge haben, die wir noch verbessern können, um diese Bereiche zu verbessern.

Bericht von Joy:
Im Futurium Berlin geht es um die Frage, wie wir in der Zukunft leben möchten. Von außen sah das Gebäude schon sehr modern aus. Drinnen gab es viele Stationen, bei denen man selbst Dinge ausprobieren konnte.
Im Museum ging es vor allem um drei Bereiche: Mensch, Natur und Technik. Ich habe etwas über Recycling gelernt und dort gab es auch einige Roboter, die mir Angst gemacht haben.
Am besten fand ich die Station mit den Legosteinen. Dort konnte man quasi seine eigene Stadt bauen. Man musste auf die Zufriedenheit der Bürger, auf $CO_2$-Emissionen, Wirtschaft und Mobilität achten. Mir hat die Station besonders gut gefallen, weil man seine eigenen Ideen mit einbringen konnte und weil es so spannend war, dass es mich und Ronja 45 Minuten lang beschäftigt hat – mit dem Entschluss: Es gibt keine perfekte Stadt.
Bericht von Dwayne:
Bei unserem Besuch im Futurium ist mir direkt das moderne Gebäude aufgefallen. Drinnen gab es viele spannende Sachen über die Zukunft und wie Menschen vielleicht später leben werden. Das Coole war, dass man vieles selbst ausprobieren konnte. Zum Beispiel konnte man an Bildschirmen Entscheidungen treffen und schauen, welche Auswirkungen das auf Umwelt oder Gesellschaft hat. Es gab auch Roboter und andere technische Sachen zum Testen.
Am besten fand ich aber die oberste Etage. Die war bei dem Besuch jetzt leider gesperrt, aber da ich schon einmal dort oben war, kann ich davon erzählen. Die oberste Etage heißt „Skywalk“. Von dort hat man eine sehr schöne Aussicht über Berlin. Man kann von dort den Fernsehturm, den Reichstag und weitere Sehenswürdigkeiten sehen. Auf dem Dach sind außerdem viele Solarpanels, was zeigt, dass das Futurium auf Nachhaltigkeit achtet.
Insgesamt fand ich den Besuch relativ cool, weil man nicht gelangweilt wurde, da man so viel interagieren konnte.



